Montag, 12. Mai 2014

Rezension: Wir beide, irgendwann von Jay Asher und Carolyn Mackler



Titel: Wir beide, irgendwann
Originaltitel: The future of us
Autor: Jay Asher und Carolyn Mackler
Verlag: cbt Verlag
Genre: Jugendbuch
Erscheinungsdatum: 27. August 2012
Seiten: 400

Inhaltsangabe:
Was wäre wenn ..., ich dich heute küsse?
Im Mai 1996 bekommt die 16-jährige Emma ihren ersten Computer geschenkt. Mithilfe ihres besten Freunds Josh loggt sie sich ein und gelangt zufällig auf ihre eigene Facebook-Seite – 15 Jahre später. Geschockt stellt sie fest, dass sie mit 31 Jahren arbeitslos und unglücklich verheiratet sein wird. Josh hingegen, bislang alles andere als ein Frauenheld (der erst kürzlich von Emma einen Korb bekommen hat), wird das hübscheste Mädchen der ganzen Schule heiraten und zudem seinen Traumjob ergattern. Emma ist jedoch nicht gewillt, sehenden Auges in ihr Unglück zu laufen. Um das Zusammentreffen mit dem Jungen zu verhindern, der sie später mal unglücklich machen wird, beginnt sie, bewusste Änderungen in der Gegenwart herbeizuführen. Doch der Versuch, in ihr Schicksal einzugreifen und dadurch ihr künftiges Facebook-Profil zu verändern, setzt eine fatale Kettenreaktion in Gang ...

Erster Satz:
"Ich kann heute nicht mit Graham Schluss machen, obwohl ich meine Freunden angekündigt habe, dass ich es bei nächster Gelegenheit tun würde."

Meine Meinung:
Nachdem ich mich anfangs doch sehr gegen dieses Buch gewehrt habe - so als nicht Facebook-User nicht ganz abwegig - hab ich es letztes Jahr dann doch irgendwann aus meiner tollen Bücherei ausgeliehen und hineingeschnuppert. Warum? Weil alle darüber geschwärmt haben! ... und mich das Gedankenspiel mit "Was wäre wenn das mir passieren würde" nicht ganz losließ :)
Emma bekommt im Jahr 1996 ihren ersten Computer und entdeckt durch Zufall die, zu diesem Zeitpunkt noch nicht existierende, Website Facebook. Sie findet ihr Profil und auch das ihrer Freunde in 15 Jahren. Schon irgendwie mysteriös seine Zukunft über ein Online-Profil zu erfahren. Natürlich drückt sie die Neugier und so findet Emma heraus, dass sie in 15 Jahren unglücklich verheiratet ist. Um dies zu verhindern will sie ein zukünfiges Zusammentreffen mit ihren "In-15-Jahren-Ehemann" vermeiden und versucht gewisse Dinge im hier und jetzt zu verändern. Doch dabei verfallen Emma und Josh, ihr bester Freund, der Droge "Zukunft". Während Emma alles ändern will um ihre Wunsch-Zukunft zu erlangen, ist Josh dem gegenüber sehr mistrauisch, da ihm Facebook eine tolle Zukunft verspricht. Und somit kommt eins zum anderen und jede kleinste Abweichung vom "normalen Gegenwartsablauf" verändert die Zukunft der beiden.
An sich bringt dieses Geschichte - oder eher dieses Gedankenspiel mit dem Zukunftverändern - viel Denkstoff, in dem man sich überlegt, wie man selbst handeln würde, denn wer will nicht wissen, wo man in 15 Jahren steht!? Dass hierbei in diesem Buch für mich eher dieser Gedanke im Vordergrund stand und nicht die eigentliche Geschichte, sprich Liebe, ja, nein und mit wem, bewirkt, dass ich ,trotz der eigentlich etwas dahinplätschernden Story zwischen Emma und Josh, gern an dieses Buch zurückdenke - oder dann wohl eher an das "Was wäre wenn"?.
Naja auf jeden Fall hat mich dieses Zukunftsthema noch Tage lang beschäftigt und es kam sogar zu einer kleinen Diskussion zwischen meiner Mum und mir, da sie der Meinung war, dass man sich nicht zu sehr an der Zukunft festketten solle, sondern in der Gegenwart sein Leben leben sollte. Eigentlich ein guter Rat aber würdet ihr die Möglichkeit verstreichen lassen, einen Blick in eure Zukunft zu werden?
PS: Ich weiß dass dies hier keine klassische Rezension von diesem Buch war, aber ehrlich gesagt ist mir nicht sehr viel von dessen Handlung besonders hängengeblieben, sondern nur eben dieser Gedanke. Also verzeiht wenn ich euch nicht das geliefert habe, was ihr erwartet habt ;)

Fazit:
Eine dahinplätschernde Geschichte mit nachdenkenswürdigen Thema :)

Wertung:

1 Kommentar:

  1. Ich habe das Buch auch vor kurzem gelesen und bin ebenfalls Nicht-Facebook-Nutzer. Vielleicht können wir uns dadurch noch etwas besser in die Geschichte versetzen?
    Auf jeden Fall habe auch ich ziemlich viel über das Buch nachgedacht bzw. darüber ob ich meine Zukunft gerne erfahren würde. Allerdings muss ich gestehen, dass ich vermutlich keinen Blick in meine Zukunft werfen würde. Ich hätte viel zu große Angst irgendetwas zu erfahren das mir nicht gefällt. Natürlich könnte ich versuchen bestimmte Dinge zu verändern, da ich aber auch ein Stück weit an Schicksal glaube ist das etwas schwierig ;-)

    LG Anni

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