Mittwoch, 29. Mai 2013

Rezension: Godspeed - Die Reise beginnt von Beth Revis


Titel: Godspeed - Die Reise beginnt
Originaltitel: Across the Universe
Autor: Beth Revis
Verlag:
Cecile Dressler Verlag
Genre: Dysstopie
Erscheinungsdatum: August 2011
Seiten:
445

Sonstiges:
2. Band: Godspeed - Die Suche
3. Band: Godspeed - Die Ankunft (August 2013)
 
Inhaltsangabe:
Junior:
Es ist ihr Haar, das mich anzieht. Es ist so rot.
Ich berühre das Glas, in dem sie liegt, und merke erst jetzt, wie kalt es ist. Mein Atem bildet weiße Wölkchen. Meine Fingerspitzen bleiben am Glas haften. Ich lege die Hand oben auf den Glaskasten, über ihr Herz. Verglichen mit ihrer schimmernden Haut ist meine ein dunkler Schatten.
Amy:
Ich renne und renne und renne.
Vorbei am Krankenhaus, durch den Garten und an einem Teich vorbei. Bis zur kalten Metallwand. Dort bleibe ich stehen und schnappe nach Luft. Mein Herz hämmert in meinen Ohren. Ich strecke eine Hand aus und berühre die Wand. Meine Finger ballen sich zur Faust. Und da wird mir die wichtigste Tatsachen bewusst, was das Leben hier betrifft. Man kann nirgendwo hinrennen. Aber, flüstert mein Herz, da ist Junior.
 
Was müssen Amy und Junior opfern, um auf der Godspeed zu überleben?
 
Klappentext:
Die 17-jährige Amy ist einer der eingefrorenen Passagiere an Bord der "Godspeed". Sie und ihre Eltern sollen am Ende der Reise zu einem neuen Planeten wieder erweckt werden – 300 Jahre in der Zukunft. Doch Amys Kühlkasten wird zu früh abgeschaltet. Wollte jemand sie ermorden? Gewaltsam ins Leben zurückgerissen, findet sie sich in einer fremden Welt wieder, in der alle Menschen einem tyrannischen Anführer folgen. Nur einer widersteht: der rebellische Junior, der sich fast magisch angezogen fühlt von Amy. Gemeinsam versuchen die beiden, den schrecklichen Geheimnissen der "Godspeed" auf die Spur zu kommen. Doch kann Amy Junior trauen?
 
Erster Satz:
"Lass Mum als Erste gehen", sagte Dad.
 
Meine Meinung:
Wie lange habe ich auf dieses Buch - bei mir wurde es dann zum 2. Wanderbuch - gewartet? Ewig! Und als es dann in meinen Händen lag, hab ich es dann auch nicht mehr so schnell hergegeben. Es hielt mich in seinem Bann obwohl es nicht einmal soo spannend war.
Amy verlässt nach einigen zweifelnden Gedanken ihre Heimat Erde, um mit ihren Eltern geplante 300 Jahre in der Zukunft auf einem neuen Planeten - der Zentauri-Erde - einen neues Leben zu schaffen. Jedoch geht beim Transport etwas falsch und Amy wird noch vor ihrer Ankunft an Bord der "Godspeed" aufgetaut und muss sich so in ein total einfaches und vorbestimmtes Leben im Raumschiff eingliedern, in dem ihr nichts wirklich und richtig vorkommt. Die Sonne wird imitiert, es gibt Paarungszeiten, die Einwohner alias Bauern, die alle annähernd gleich aussehen, das heißt gleicher dunkler Haut- und Augenfarbton..., folgen den Befehlen ihres Diktators - den Ältesten - ohne auch nur etwas nachzudenken und die Technologie ist reichlich fortgeschritten. Nur zwei Leute scheinen sie zu verstehen - Junior, der werdende Älteste, und Harley, Junior besten Freund aber von der Regierung als verrückter abgestempelter Künstler. Zusammen mit den beiden versucht sie gegen das strenge, kontrollsüchtige und einschüchternde Regime des Raumschiffes und dessen Intrigen anzukämpfen.
Wie schon erwähnt war die Spannung jetzt nicht gerade zum Greifen aber doch war die so unterschwellig, dass sie mich trotzdem dazu zwang wissen zu wollen, wie es weitergeht. Was mir noch besonders gefiel war der Schreibstil, er war fließend und ich kam sehr gut im Buch voran. Dazu trug natürlich auch der Sichtwechseln zwischen den beiden Protagonisten Amy und Junior bei, wodurch man die keimende Liebesgeschichte, die gegenseitigen Lügen und Zweifel sehr realistisch mitempfand. Trotz allem fehlte mir irgendetwas, vielleicht mehr Spannung? Dass mal etwas richtiges passiert? Ich weiß es selbst nicht so genau...
 
Fazit:
Sind Dystopien vielleicht doch etwas für mich? Freu mich schon auf Band 2!

Wertung:
 


1 Kommentar:

  1. Den ersten Band fand ich auch ganz toll und habe mich anschließend so auf den zweiten gefreut.
    Leider hatte ich dann schon von Anfang an mit diesem zu kämpfen und bin einfach nicht damit warm geworden. Ich hoffe, dir geht es da anders.
    Liebe Grüße :)
    Nora

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