Samstag, 30. März 2013

Rezension: Die unglaubliche Geschichte des Henry N. Brown von Anne Helene Bubenzer

 Titel: Die unglaubliche Geschichte des Henry N. Brown
Autor: Anne Helene Bubenzer
Verlag: Thiele Verlag
Genre:
Belletristik
Erscheinungsdatum: 15. September 2008
Seiten:
413

Inhaltsangabe:
"Das ist mein Leben. Hier erfahren Sie alles von mir. Und dass ich ein Bär bin, stört Sie doch nicht - oder?"
Henry N. Brown wird am 16. Juli 1921 geboren. Er erblickt das Licht der Welt, als ihm das zweite Auge angenäht wird. So beginnt ein Leben, wie es turbulenter nicht sein kann. Eine Odyssee durch Europa, durch das zwanzigste Jahrhundert, durch Krieg und Frieden, Angst und Hoffnung, Sehnsucht und Glück - gesehen durch die Augen und erlebt mit dem Herzen eines Teddybären.

Doch während all der Jahre hat niemand entdeckt, dass Henry einen kleinen Gegenstand in der Brust trägt, den er für sich immer nur "Die Liebe" nennt.
Ein Geheimnis, das er sein ganzes Leben lang bewahrt und das nicht einmal er selbst kennt.
Liebe ist eine Sprache, in der ohne Worte alles gesagt werden kann.

Erster Satz:

"Vor einer halben Stunde habe ich an der Sicherheitskontrolle Alarm ausgelöst."

Meine Meinung:
Ich hab vor einiger Zeit die Videorezension über dieses Buch von Kossi angeschaut und war ganz verzückt von ihren Gefühlen und so wollte ich Henry N. Brown auch unbedingt kennenlernen. Wie es der Zufall so wollte, kam es dann auch durch einen Tausch bei mir ins Haus geflattert und bewohnt seitdem mein Bücherregal. 
Was mir dann auch am Anfang gefallen hat, war, dass Der Verleger Johannes Thiele in einem Vorwort erklärt, warum dieses Buch verfasst wurde und stellt seinen Bären Henry vor. Ich fand es total niedlich und einzigartig. (Wer es nachlesen will hier)
Naja jetzt mal zur eigentlichen Geschichte. Sie handelt von der Lebensgeschichte des Teddys, der viel herumreist, von Großbritannien nach Amerika und wieder zurück nach Europa, wo er durch Zufälle und Schicksale Frankreich, Deutschland, Norwegen, Italien, Schweiz, Ungarn und Österreich bereist und überall neue Freunde findet und sie ohne jeglichen Abschied wieder verliert. Henry bekommt die unterschiedlichsten Namen wie Doudou und Ole und wandert von ehemaligen Feinden zu Freunden. Während all seiner Reisen lernt man den Bären und auch dessen Besitzer kennen und lieben und trauert mit ihm, wenn er eine Familie verliert und sich wieder an neue Menschen gewöhnen muss und wenn er sich den Entscheidungen der Menschen beugen muss, weil er seine Meinung nicht aussprechen kann. Genauso wie er, wollte ich dauernd wissen, wie es Isabel, Alice oder Charlotte geht, seinen ehemaligen Besitzern.
Das Buch ist kein normales, in der die Geschichte auf einen Höhepunkt zuläuft, und trotzdem fand ich es unbeschrieblich, man erlebt die Emotionen und fühlt sich selbst in der Geschichte als der Bär, der allen Trost spendet aber dem niemand zuhört, der die Liebe in sich trägt und doch nicht weiß wie die Menschen denken.

Fazit:
Ich will auch einen Teddy!!

Wertung:


Kommentare:

  1. Tolle Rezi! :) Jetzt will ich dieses Buch auch lesen! :D ist auch gleich auf meine WuLi gewandert ;)

    Liebe Grüße
    Chrisi

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  2. na wann das nicht mal gut klingt!:)
    lg celina
    http://celina-traumwelten.blogspot.de/

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