Samstag, 26. Januar 2013

Rezension: Der lange Weg nach Amouliani von Jürgen Schmidt

Titel: Der lange Weg nach Amouliani
Autor: Jürgen Schmidt
Verlag: Satzweiss
Genre: Liebesroman
Erscheinungsdatum: 15. September 2012
Seiten:
120

Amzon-Beschreibung:
Dieser Sommer wird heiß. Der Himmel ist voller Geigen und dazwischen leuchtet Hale-Bopp, der Jahrhundert-Komet. Die Frau am Fenster des Hauses gegenüber hat magische Kräfte. Frank fühlt sich unwiderstehlich von ihr angezogen und überlegt fieberhaft, wie er seinen blonden Traum erobern könnte, dessen Namen er auf "Barbara" taxiert. Während sich vor seinem eher theoretisch ausgerichteten Auge schöne und skurrile Szenen abwechseln, wird er langsam auch im richtigen Leben aktiv. Leider zunächst stümperhaft, ein moderner "Hans-guck-in-die-Luft" eben. Wird es ihm trotzdem gelingen, Barbara näher zu kommen?

Meine Meinung:
Erst einmal nochmal ein dickes DANKESCHÖN an Jürgen Schmidt, dass er mir das Buch, das es momentan leider nur als ebook gibt, ausgedruckt, geleimt und zugesendet hat, das hätte ich echt nicht erwartet.
In dessen Geschichte, die kurz vor der Jahrtausendwende spielt, geht es um Frank, der sich in seine Nachbarin verliebt hat, ohne auch nur ein Wort mit ihr geredet zu haben. Alles in allem dreht sich die Geschichte nur darum, wie Frank sich in seine Tag-  und Nachtträume mit Barbara vorstellt und so sein restliches Leben kaum noch ernst nimmt und in Gedanken all die Personen um ihn herum schlecht macht.
Von der Idee einen eigentlich schüchternen Menschen in dessen Nachbarin verlieben zu lassen, finde ich das Buch gut und auch mal etwas neues, da es keine High School Liebe ist, aber die Umsetztung fand ich jetzt nicht überragend. Ich fand viele Situationen wurden entweder ins lächerliche gezogen oder so uninteressant erzählt, dass ich es fast nur überflog. Jetzt könnte man es so deuten, dass der Autor damit Franks Desinteresse ausdrücken wöllte oder es ungewollt war...
Frank selbst kam mir auf der einen Seite recht hochnäsig und eingebildet, auf der anderen aber auch total eingeschüchtert und zuückgezogen vor.
Auch der Schreibstil ist anders und vielleicht auch etwas gewöhnungsbedürftig, denn ich fand es jetzt nicht soo gefühlvoll wie man vielleicht von einer Schwärmerei erwarten könnte und auch so allgemein etwas trüb. Was aber nicht unbedingt schlecht sein muss, denn es passte teils auch zur Stimmung.

Fazit:
Es war jetzt nicht wirklich mein Fall, was aber nicht heißen soll, dass man es auf keinen Fall lesen sollte.

Wertung:

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