Donnerstag, 31. Januar 2013

Rezension: Hannes von Rita Falk

Titel: Hannes
Autor: Rita Falk
Verlag: dtv
Genre: Drama
Erscheinungsdatum: 19. März 2012
Seiten: 203

Inhaltsangabe:

Freitag, 31. März
"Mensch Hannes, das Frühahr beginnt, und du liegst da und rührst dich nicht. Heut früh hat es schon überall nach Frühling geduftet. Das wäre der erste Sommer für mich seit einundzwanzig Jahren, den ich ohne dich verbringe. Also habe ich angefangen, dir zu schreiben, Hannes. Heute übergebe ich diese Briefe in tiefer Dankbarkeit. Sie haben mein Leben gerettet."
Niemand weiß, ob Hannes nach dem schweren Unfall je wieder aus dem Koma erwachen wird. Doch einer glaubt ganz fest daran: sein bester Freund Uli. Und der versucht auf seine Art, Hannes zurück ins Leben zu holen...

Klappentext:

"Heute ist der Jahrestag, mein lieber Freund Hannes. Es ist die Stunde, in der ich in deinem Blut knie, und dein Kopf ruht af dem kalten Asphalt. Ich sehe das Blaulicht und höre die Sirenen. >Verdammte Scheiße< flüstert es aus deinem Mund. Dein Blut läuft langsam in den Rinnstein und nimmt mein Herz mit sich."
Zwei junge Männer, Freunde seit frühester Kindheit, rasen dahin auf dem Weg ins Leben. Bis zu diesem Unfall. Uli glaubt fest daran, dass Hannes ganz bald aus dem Koma erwachen wird. Er besucht ihn täglich, obwohl sein Zivildienst im "Vogelnest" - einem Heim für psychisch Kranke - ihm einiges abverlangt. Gleichzeitig ist da dieser Hunger nach Leben, nach Liebe und Sex und nach tiefer Freundschaft. Jeden Tag lässt Uli seinen Freund teilhaben an seinem Alltag, immer in der Hoffnung auf eine winzige Regung, ein Blinzeln, ein Wort von ihm. Täglich schreibt Uli ihm Briefe, damit all die Leerstellen gefüllt werden können, später, wenn Hannes wieder bei ihnen ist. Doch zwischendurch macht sich unbändiger Zorn in ihm breit: auf die seelenlose Apparatemedizin und hilflosarrogante Ärzte, auf Hannes' Eltern, die sich doch nur selber bemitleiden, ohne ein einziges Lebenszeichen...

Erster Satz:

"Heute ist der Jahrestag."

Meine Meinung:
Rita Falk. Viele Buchliebhaber/-innen denken bei diesem Namen sofort an ihre lustigen Bayernkrimis wie "Dampfnudelblues" - von denen ich noch keinen einzigen gelesen habe. Hierbei handelt es sich aber um eine komplett andere Sorte Buch. Es ist ein Tagebuch des 21-jährigen Uli, der seinem im Koma liegenden Freund Hannes sein Leben niederschreibt, damit dieser es später lesen kann und weiß was er verpasst hat und gleichzeitig wirkt es so, als ob Uli durch das Schreiben auch seine Trauer um den Verlust seines besten Freundes verarbeitet. Er erzählt von seinem Ziviberuf, wie es den Freunden und Familie geht und wie Hannes' Vorschritte und Rückfälle sind. Da man in diesem Buch wirklich nur das liest, was Uli schreibt, ist es eine völlig neue Art, das Buch zu lesen und die Personen kennenzulernen.
Uli ist eine starke Persönlichkeit, der sein ganzes Leben lang keine Geheimnisse vor Hannes hatte, auch jetzt nicht, da dieser im Koma liegt. Er gibt sich cool und selbstsicher aber eigentlich hat er einen weichen Kern, was man an seinem Zusammenhalt mit Hannes oder seiner fürsorglichen Arbeit mit den "Insassen" - wie er die Bewohner des "Vogelnests" nennt - erkennt. Er ist der einzige, der bis zum Schluss an Hannes glaubt, zu ihm hält und versucht, dass dessen Umfeld sich nicht noch mehr entfremdet.
Das Verhalten der anderen Personen, wie Nele, Kalle, Rick, Brenninger, seinen Freunden, und seiner Eltern ist dem gegenüber komplett anders. Anfangs bleiben sie ihm treu aber nach und nach kommen Geheimnisse hervor, die alle in einen großen Streit versetzten und sie Hannes fast vergessen lässt.
Alles ist sehr realistisch, wenn auch traurig, beschrieben und ich konnte mir die einzelnen Situationen und zugehörigen Gefühle gut vorstellen.

Fazit:
Eine Geschichte ohne große Spannung aber mit viel Tiefgang.

Wertung:

Montag, 28. Januar 2013

24-Fragen-TAG

Hey hey :)

Die liebe Chrisi hat mich getaggt.

Und das sind die Regeln:1. Erwähne die Person, die dich getaggt hat
2. Beantworte die folgenden 24 Fragen
3. Tagge 5 weitere Blogger unter 200 Lesern
4. Sag den getaggten Bescheid

1. Hast du Hasutiere?
 Ja einen Hund und ein paar Katzen.
2. Nenne drei Dinge in deiner Nähe
Handy, Laptop und ein Kissen
3. Hast du einen Führerschein? Wenn ja, hast du schon mal einen Unfall gebaut?
Nein, bis ich einen Führerschein habe, dauert es nicht etwas. Aber einen Unfall hatte ich schon mal... mit dem Fahrrad zum Beispiel ;)
4. Wann bist du heute aufgewacht?
Ich hab verschlafen und bin um 6:22 Uhr aufgestanden.
5. Was war der letzte Film, den du gesehen hast?
Ich schau grad "Harry Potter 7/2" in 3D an.
6. Was sagt deine letzte SMS?
Öhm... ich wurde nach einen Geburtstag gefragt.
7. Wann hast du das letzte Mal geduscht?
Gerade eben.
8. Wie hört sich dein Klingelton an?
Wonderwall von Oasis, ich liebe dieses Lied ♥
9. Bist du jemals in ein anderes Land geflogen/gefahren?
Ja und ich will endlich wieder fliegen :)
10. Liebst du Sushi?
Naja, lieben ist übertrieben aber ich finde es nicht schlecht.
11. Wo kaufst du deine Lebensmittel?
In einem Geschäft?
12. Hast du jemals schon etwas genommen, um besser einschlafen zu können?
Nein und ich habs auch nicht vor.
13. Wie viele Geschwister hast du?
Ein kleineres.
14. Laptop oder PC?
Laptop, dann muss ich nicht ins kalte Büro.
15. Wie alt wirst du an deinem nächsten Geburtstag?
Endlich wieder ein Jahr älter ;)
16. Trägst du Brille oder Kontaktlinsen?
Meistens Kontaktlinsen aber auch hin und wieder meine Brille.
17. Färbst du deine Haare?
Ich färbte sie mal...
18. Sag, was planst du heute zu tun?
HP fertig anschaun ohne wieder einzuschlafen.
19. Wann hast du das letzte Mal geweint?
Vor kurzem erst... und heute im Bus wegen dem traurigen Buchende.
20. Was ist für dich der perfekte Pizzabelag?
Salamie und Krabben
21. Welchen Burger hast du lieber? Hamburger oder Cheeseburger?
Cheeeeseburger
22. Hattest du schon mal einen Allnighter?
Ne ich schlaf immer ein...
23. Welche Augenfarbe hast du?
Blau :D
24. Kannst du Cola von Pepsi unterscheiden?
Trinke beides kaum.

Samstag, 26. Januar 2013

Rezension: Der lange Weg nach Amouliani von Jürgen Schmidt

Titel: Der lange Weg nach Amouliani
Autor: Jürgen Schmidt
Verlag: Satzweiss
Genre: Liebesroman
Erscheinungsdatum: 15. September 2012
Seiten:
120

Amzon-Beschreibung:
Dieser Sommer wird heiß. Der Himmel ist voller Geigen und dazwischen leuchtet Hale-Bopp, der Jahrhundert-Komet. Die Frau am Fenster des Hauses gegenüber hat magische Kräfte. Frank fühlt sich unwiderstehlich von ihr angezogen und überlegt fieberhaft, wie er seinen blonden Traum erobern könnte, dessen Namen er auf "Barbara" taxiert. Während sich vor seinem eher theoretisch ausgerichteten Auge schöne und skurrile Szenen abwechseln, wird er langsam auch im richtigen Leben aktiv. Leider zunächst stümperhaft, ein moderner "Hans-guck-in-die-Luft" eben. Wird es ihm trotzdem gelingen, Barbara näher zu kommen?

Meine Meinung:
Erst einmal nochmal ein dickes DANKESCHÖN an Jürgen Schmidt, dass er mir das Buch, das es momentan leider nur als ebook gibt, ausgedruckt, geleimt und zugesendet hat, das hätte ich echt nicht erwartet.
In dessen Geschichte, die kurz vor der Jahrtausendwende spielt, geht es um Frank, der sich in seine Nachbarin verliebt hat, ohne auch nur ein Wort mit ihr geredet zu haben. Alles in allem dreht sich die Geschichte nur darum, wie Frank sich in seine Tag-  und Nachtträume mit Barbara vorstellt und so sein restliches Leben kaum noch ernst nimmt und in Gedanken all die Personen um ihn herum schlecht macht.
Von der Idee einen eigentlich schüchternen Menschen in dessen Nachbarin verlieben zu lassen, finde ich das Buch gut und auch mal etwas neues, da es keine High School Liebe ist, aber die Umsetztung fand ich jetzt nicht überragend. Ich fand viele Situationen wurden entweder ins lächerliche gezogen oder so uninteressant erzählt, dass ich es fast nur überflog. Jetzt könnte man es so deuten, dass der Autor damit Franks Desinteresse ausdrücken wöllte oder es ungewollt war...
Frank selbst kam mir auf der einen Seite recht hochnäsig und eingebildet, auf der anderen aber auch total eingeschüchtert und zuückgezogen vor.
Auch der Schreibstil ist anders und vielleicht auch etwas gewöhnungsbedürftig, denn ich fand es jetzt nicht soo gefühlvoll wie man vielleicht von einer Schwärmerei erwarten könnte und auch so allgemein etwas trüb. Was aber nicht unbedingt schlecht sein muss, denn es passte teils auch zur Stimmung.

Fazit:
Es war jetzt nicht wirklich mein Fall, was aber nicht heißen soll, dass man es auf keinen Fall lesen sollte.

Wertung:

Freitag, 25. Januar 2013

Freitags-Füller

1. Eigentlich habe ich  keinen Schlafmangel aber trotzdem schlaf ich vor dem Fernseher total schnell ein...
2. Momentan hab ich silbernen Nagellack an den Finger an meiner linken und an meiner rechten Hand.
3. Spät am Abend lass ich meist den Tag revue passieren.
4. Nicht über alle schlechten Möglichkeiten nachdenken, einfach machen und sehen was passiert.
5. Das Jahr 2012 war ein Jahr mit Höhen und Tiefen (wobei die Höhen höher waren als die Tiefen tief).
6. Du weisst, dass du alt bist wenn andere dich fragen wie es war mit den Dinos aufzuwachsen.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen 16. Geburtstag, morgen habe ich auch einen Geburtstag geplant und Sonntag möchte ich dass meine Freundin Physik verstanden hat und mein Kunstbild fertig ist!

"Für ihn würde ich wohl ewig die kleine Sofie mit den dünnen Armen und Beinen sein, die er auf seinen Schultern getragen hatte, wenn die müde wurde. Auch jetzt waren meine Beine manchmal müde. Aber ich hatte längst begriffen, dass ich trotzdem weitergehen musste, wenn ich mein Ziel erreichen wollte." Der Gesang der Orcas, S.196

Dienstag, 22. Januar 2013

Rezension: Die Königliche von Kristin Cashore

Titel: Die Königliche
Originaltitel: Bitterblue

Autor: Kristin Cashore
Verlag: Carlsen Verlag
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 31. August 2012
Seiten: 553

Sonstiges:

1. Band: Die Beschenkte
2. Band: Die Flammende

Inhaltsangabe:

von leisen Stimmen wachte sie auf. Sanfte Hände. Leute in schneebedeckten Mänteln, die sich über sie beugten. "Sie wird sich erholen", sagte jemand. Safs Stimme sagte etwas von Schnee. "Vielleicht sollten Sie besser hierbleiben", sagte er.
Bos Stimme sagte etwas von Pferden, etwas davon, dass es zu gefährlich sei, Aufmerksamkeit zu erregen. Bos Stimme! Bo hielt sie, küsste ihr Gesicht. "Wache über sie", sagte er.
Dann war sie wieder allein mit Saf. "Bo?", fragte sie und wandte verwirrt den Kopf.
"Er war hier", erwiderte Saf.
"Saf", sagte sie, als sie sein Gesicht im Dämmerlicht erblickte. "Vergibst du mir?"
"Psst." Saf strich ihr übers Haar, über die aufgelösten Zöpfe. "Ja. Königin. Ich habe dir schon längst vergeben." "Warum weinst du?"
"Aus vielen Gründen", sagte er.

Sie wischte die Tränen von Safs Gesicht und schlief ein.

Klappentext:

Seit dem Tod ihres tyrannischen Vaters ist Bitterblue due alleinige Herrscherin eines ganzen Königreichs. Während sie langsam in ihre Aufgaben hineinwächst, muss sie sich unausweichlich der Vergangenheit stellen: Wer war ihr Vater, König Leck, wirklich? Was gehört zu den Lügengebäuden seiner Herrschaft und was ist tatsächlich die Wahrheit? Für ihre Nachforschungen schleicht sich Bitterblue Nacht für Nacht verkleidet aus dem Schloss, schließt unter falschem Namen ungewöhnliche Freundschaften in den Straßen und Wirtshäusern und verstrickt sich ihrerseits in ganz neue Lügen ...

Erster Satz:

"Es muss wehtun, wenn er Mama so am Handgelenk packt und zum Wandbehang zerrt."

Meine Meinung:
Aus, Ende, vorbei ist es jetzt endgültig mit der fantasievollen Welt der 7 Königreiche und den beiden unbekannten hinter den Bergen. Vorbei mit Katsa und Bo, Bitterblue und all den anderen, die ich so tief ins Herz geschlossen habe. Aber ersteinmal werden all die ungeklärten Rätsel aufgedeckt, neue gesäht und wieder aufgeklärt. In diesem letzten Band treffen alle Charaktere der vorherigen Bände aufeinander und lösen die vielen Geheimnisse um den verlogenen König Leck und machen Bekanntschaft mit komplett neuen Wesen, den Monstern wie Fire. Dabei lernt die junge Königin Bitterblue den geheimnissvollen, sich dauernd in Verbrechen verwickelnden Saphire alias Saf kennen und gibt sich so als Mädchen einer Hofbäckerin aus. Nur durch diese nächtlichen Ausflüge durch ihre Stadt mit Saf lernt sie die wirklichen Probleme ihres Volkes kennen und Saf schlussendlich auch lieben. Natürlich spielen die anderen wie Bo und Katsa eine wichtige Rolle in dem Buch, indem sie Bitterblue unterstützen und Verschwörungen aufzudecken.
Die Ausgestaltungen der Charaktere, Umgebungen und Handlungen sind wie auch schon in den vorherigen Bänden einfach wunderbar vorstellbar beschrieben und man findet perfekt in die Geschichte hinein, sodass ich am liebsten selbst ins Buch hinein beziehungsweise die Protagonisten herausholen wollte.

Wertung:



Freitag, 18. Januar 2013

Freitags-Füller

1. Den 1. Platz im Tanzen würde ich mir jetzt nicht gerade geben ;).
2. Jetzt hab ich erstmal alle Schulaufgaben für dieses Halbjahr hinter mir, schade aber auch. :D
3. Wenn ich mich verwöhnen möchte, leg ich mich mit einem Buch in die Badewanne und genieße die Ruhe.
4. Stress hilft auch nicht weiter, also bleib locker.
5. Jedes Bild, das ich male, gefällt mir kaum.
6. Heute im Tanzkurs haben wir Spaß gehabt!
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine Geburtstagsfeier, morgen habe ich vielleicht Essen gehen und dann Kino mit einer Freundin geplant und Sonntag möchte ich dass endlich wieder Ferien sind!

"Das Schönste am Zanken ist sowieso die nachfolgende Versöhnung." Der lange Weg nach Amouliani, S. 61

Donnerstag, 10. Januar 2013

Jahreszeiten-TAG

So und wieder ein Tag von der lieben Vero :)
Wie der Name sagt, geht es um Jahreszeit.
Dann mal los:
Welche Jahreszeit ist eure liebste und warum?
Hm... seit ich klein bin ist es eindeutig der Frühling! Nicht etwa weil ich da Geburtstag habe... okay als kleines Kind vielleicht schon ;) ... es ist sozusagen der Übergang zwischen dem eisigen (wenn er es mal ist) Winter und heisem Sommer. Im Frühling regnet es nicht so viel wie im Herbst und doch teils schon warm genug, um kurzärmlig herumzulaufen. Für mich ist der Frühling immernoch meine liebste Jahreszeit, wobei ich gegen die anderen auch nix hab.

Welche mögt ihr gar nicht und warum?
Gar nicht? Ich mag keine Jahreszeit überhaupt nicht! Am wenigsten mag ich den Herbst, da es dann auf den kalten Winter zugeht, die Bäume ihre Blätter verlieren, es mehr regnet und gewittert... Trotzdem hasse ich den Herbst nicht, denn auch er hat seine schönen Dinge, wie die wundervollen Sonnenuntergänge *-*

Schreibe eine kleine "Geschichte" über eine der Jahreszeiten (2-5 Sätze).
"Mama! Mein Drache! Schau!" Der Lenkdrache wirbelt durch die kühle und windige Herbstluft und zaubert Kunststücke in den Himmel, die man wahrscheinlich nur einmal schaffen könnte. Kaum dass das Wetter passt, steht der kleine David schon draußen und spielt mit seinem neuen Drachen, tagein tagaus.

Mittwoch, 9. Januar 2013

Rezension: Der Gesang der Orcas von Antje Babendererde

Titel: Der Gesang der Orcas
Autor: Antje Babendererde
Verlag: Arena Verlag
Genre: Jugendbuch
Erscheinungsdatum: 1. Januar 2004
Seiten:
356

Inhaltsangabe:
Gemeinsam mit ihrem Vater, einem Fotografen, macht Sofie eine weite und ungewöhnliche Reise in die nordamerikanische Wildnis. Es is eine Entdeckungsreise in die Welt und die uralten Traditionen der Makah-Indiander.
Die Makahs, die früher Walfang betrieben haben, lassen Sofie und ihren Vater schon kurz nach ihrer Ankunft an einer Walbeobachtungsfahrt teilnehmen. Die wilde Küstenlandschaft und die majestätischen Orcas beeindrucken Sofie tief - ebenso wie die Begegnung mit dem Makah-Jungen Javid. Als die beiden ein zweites Mal allein auf das Meer hinausfahren, um die Orcas zu besuchen, scheint es, als wäre ein unsichtbares Band zwischen ihnen entstanden. Aber ihre Freundschaft muss schwierige Spannungen überstehen.

Meine Meinung:
Antje Babendererde? Noch nie gehört... bis jetzt zuminderst. Doch nachdem ich die letzte Seite des Buches fertig und das Buch zugeschlagen hatte, dachte ich mir nur noch "Antje Babendererde? Warum hab ich noch nie von ihr gehört?!" Ich war hin und weg von dem Buch, den Charakteren, dem Schreibstil und der Traumwelt, in die mich das Buch jedes Mal hineinführte, dass ich mich teilsweise nicht mehr von dem Buch losreissen konnte.
Sofie, die vor einem halben Jahr ihre Mutter an den Krebs verlor, lebt allein mit ihrem Vater, der sich in seine Arbeit flüchtet und sich kein bisschen für seine Tochter zu interessieren scheint. Sie beide fahren auf einer Berufsreise des Vaters nach Neah Bay auf der Olympic Halbinsel ins Indianerreservat um vom dort stattfindenden Stammesfest Fotos zu schießen und sich auch so wieder gemeinsam Zeit zu verbringen. Jedoch wird daraus nichts, da Sofie lieber etwas mit dem Indianer Javid, der sie in die Stammeslegenden einweiht, unternimmt, wie ihm bei seinem Kanu zu helfen oder die Wale zu beobachten, von denen Sofie sehr angetan ist, als ihrem Vater beim Fotografieren zuzuschauen. Anfangs lässt dieser dies noch durchgehen, entwickelt sich dann aber recht plötzlich in einen überfürsorglichen Vater und verbietet ihr den Umgang mit Javid. Da damit keinem geholfen ist, treffen Sofie und ihr Vater eine Entscheidung, die das Mädchen jedoch nicht einhält und das fast mit ihrem Leben riskiert. Allgemein sind die Orcas neben den beiden Liebenden Javid und Sofie ein wichtiger Bestandteil der Geschichte und man schließt sie tief ins Herz.
Die Charaktere sind so einzigartig beschrieben, dass man glaubt,sie in echt zu kennen und wenn man ihnen über den Weg laufen würde, sofort zu erkennen. Auch deren Entwicklung, das beste Beispiel ist Sofie, die vom verschlossenen, zurückgezogenen und unsicheren Mädchen zu einer starken und eigenwilligen Person heranwächst, ist realistisch und kein bisschen übertrieben dargestellt, sodass man wirklich den Glauben hatte, das ganze selbst mitzuerleben, das gleiche gilt auch für die Gefühle der Personen. Einfach fantastisch!
Wo ich anfangs noch dachte, dass das Buch recht durchschnittlich sein würde und ich es lese, damit mein SuB wieder etwas schrumpft, konnte ich ab Ende, nach einigen Tränen während dem Lesen, einfach nicht glauben, dass es jetzt schon vorbei ist.

Fazit:
Ich will mehr von Javid, Sofie, den Orcas und Antje Babendererde!!

Wertung:



Sonntag, 6. Januar 2013

Talking about nothing & Neue im Regal

Bonsoir tout le monde!!

Ja ich lebe noch, hab mich nur in letzter Zeit etwas sehr selten bei euch gemeldet, obwohl ich zwei Wochen Ferien hatte. HATTE!! Leider sind sie ab morgen wieder vorbei und der harte Schulalltag beginnt. Aber bevor ich euch hier volllaber ersteinmal ein FROHES NEUES JAHR!
Ich hoffe ihr seit alle gut mit euren Lieben ins neue Jahr 2013 gerutscht. Ich für meinen Teil auf jeden Fall. Zuerst war ich mit meiner Familie bei unseren Nachbarn zum Essen und dann wurden meine Freundin und ich abgeholt und wir feierten mit Freunden, beobachteten ein wundervolles Feuerwerk der Nachbarstadt während wir selbst von Raketen und Krachern umringt waren. Ich würde fast sagen das war das beste Ende, das beste Silvester und der beste Start ins neue Jahr, den ich bis jetzt erlebt habe. Wie wars bei euch und ,weil ich das auch noch nicht gefragt habe, wie war euer Weihnachtsfest?

Dienstag, 1. Januar 2013

Blogstatistik November & Dezember 2012



November & Dezember

Gelesene Bücher: 2 fertig, 3 komplett, 1 angefangen
Männertaxi - Andrea Kossmann (266 Seiten)
Anthony Noll und der goldene Zeigefinger - Francis Linz (190 Seiten)
Der Sommer, als ich schön wurde - Jenny Han
Lacrima - Stefanie Kisbauer
Der Gesang der Orcas - Antje Babendererde
Der lange Weg nach Amouliani - Jürgen Schmidt (->42)
Seiten: 1393

Neue Bücher: 4
Der Sommer, als ich schön wurde - Jenny Han
Lacrima - Stefanie Kisbauer
Der lange Weg nach Amouliani - Jürgen Schmidt
Mercy 04. - Rebecca Lim

SuB-Vergleich: ±0
vorher: 23
nachher: 23

geschriebene Rezensionen: 4
Anthony Noll und der goldene Zeigefinger - Francis Linz
Du denkst, du weißt, wer ich bin - Em Bailey
Lacrima - Stefanie Kisbauer
Männertaxi - Andrea Kossmann

offene Rezensionen: 5
Dead Beautiful 1 - Yvonne WoonElfenkuss - Aprilynne Pike
Löcher - Louis Sachar
Die Königliche - Kristin Cashore

Der Sommer, als ich schön wurde - Jenny Han
Der Gesang der Orcas - Antje Babendererde

Leser-Vergleich: +3
vorher: 163
nachher: 166

Flops & Tops:

Flop:
Anthony Noll und der goldene Zeigefinger von Francis Linz


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Der Gesang der Orcas von Antje Babendererde