Sonntag, 22. Juli 2012

Rezension: Göttlich verloren von Josephine Angelini

Titel: Göttlich verloren
Originaltitel: Dreamless
Autor: Josephine Angelini
Verlag: Dressler Verlag
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 1. Mai 2012
Seiten: 504

Sonstiges:

1. Band: Göttlich verdammt
3. Band: Göttlich verliebt (erscheint im Mai 2013)

Inhaltsangabe:

Helen!", rief eine tiefe, unbekannte Stimme. Es war das erste Mal, dass Helen in der Unterwelt eine Stimme hörte, um im ersten Moment war sie überzeugt, dass sie halluzinierte. Sie reckte immernoch krampfhaft den Kopf hoch, konnte ihn aber nicht drehen, ohne dabei im Treibsand unterzugehen. In diesem Moment füllte der Sand ihre Ohrem und sie konnte nicht mehr hören, was er ihr zuschrie. Alles, was sie noch sehen konnte, war das Aufblitzen von etwas Goldenem. Und dann spürte Helen unter der Oberfläche das Treibsands, wie eine warme, starke Hand ihre
ergriff und daran zog.
In der Unterwelt ist die Zeit für immer.

Klappentext:
Die 17 - Jährige Hellen muss die Hölle gleich zweifach durchstehen. Als einzige Halbgöttin, die in die Unterwelt hinabsteigen kann, ist sie dazu verdammt, eine fast unmögliche Aufgabe zu bewältigen. Nachts schlägt sie sich durch den Hades und versucht, den erbitterten Rachefeldzug der Furien zu beenden, der wie ein Fluch auf ihrer Familie lastet. Aber noch schlimmer quält sie bei Tag, dass Lucas und sie sich unmöglich lieben dürfen. Helen merkt, dass sie ohne Lucas an ihrer Seite die Furien nicht besiegen kann.
Als Helen fast am Ende ihrer Kräfte ist, begegnet sie in der Unterwelt einem jungen mysteriösen Halbgott. Je häufiger sie einander treffen, umso näher kommen sie sich. Aber Helen läuft die Zeit davon: Ein skrupelloser Feind hat es auf sie abgesehen, die Gier der Furien nach Blut wird immer spürbarer. Dann geschieht etwas völlig Unerwartetes, das ausgerechnet Lucas und seinem neuen Kontrahenten zum Zusammenhalten zwingt: Die vier Häuser Scion werden vereinigt - ein neuer Trojanischer Krieg scheint unausweichlich ...

Erster Satz:
"Am Montag fiel die Schule aus."

Meine Meinung:
Weiter geht es mit Lucas und Helen, dem verliebten Pärchen, das sich eigentlich nicht lieben dürfte, da sie verwandt seien. Um sich von einander fernzuhalten, überredet Castor Lucas, sich komplett von Helen zu entfernen und sie dazu zu bringen, ihn zu hassen. Damit erhofft er sich auch bessere Erfolge von Helen in der Unterwelt, wo sie alle Scions von den Furien erlösen soll, die die unterschiedlichen Häuser aufeinanderhetzten, um die begangene Blutschuld zu rächen. Nachdem Lucas auf den Rat eingeht, beschimpft er Helen und lässt sich nicht mehr blicken, was jedoch nicht den gewünschten Erfolg erzielt, da Helen jetzt auch noch ein schlechtes Gewissen und eine noch größere Sehnsucht nach ihrem angeblichen Cousin hat. Lucas taucht in den ersten zwei Drittel des Buches kam auf, was ich wirklich schade fand, denn nicht nur Helen war in ihn verliebt, sondern auch ich. An seine Stelle tritt Orion, der Helen in die Unterwelt begleiten kann und ihr hilft die Scions von den Furien zu erlösen, und somit auch Helens Gesundheit zu fördern, denn durch die Unterwelt, in die sie in jeder Nacht hinabsteigt, bekommt sie keinen Schlaf und wird immer dünner und schlaffer. Wie sollte es anders sein, entsteht eine Doppelliebe bei Helen (Bis(s) lässt grüßen). Sie liebt Lucas, darf aber nicht mit ihm zusammen sein, sie verliebt sich in Orion, kann ihn aber außerhalb der Unterwelt nicht treffen, gerade wegen der Furien. Orion wurde von Daphne, Helens Mutter, geschickt, um Helen in der Unterwelt zu unterstützen. Er war mir sehr symphatisch, nicht zu vergleichen aber mit Lucas.Er hilft Helen nicht nur in der Unterwelt, sondern versucht sie auch in ihrem Leben außerhalb der Unterwelt mit SMSen aufzuheitern und zu motivieren. Daphne hingegen wird im Buch kaum erwähnt, dabei hätte es mich richtig interessiert, warum sie behauptet, dass Lucas und Helen verwandt seien und was zwischen ihr und dem ausgestoßenen Hector, der ihrem ermordert Geliebten so ähnlich sieht, läuft. Stattdessen gibt es nur ein zwei Abschnitte aus ihrer Sicht, in denen sie mit dem Oberhaupt der 100 Cousins, einer Gemeinschaft, die die Herrschaft über Atlantis will, streitet und von ihm bedroht wird. Ein weiteres Problem Helens ist, dass sie sich auch kaum mehr bei ihren Freunden Matt und Claire ausreden kann, denn die beiden verlieben sich in Lucas Cousine Ariadne und Cousin Jason. Matt trainiert sooft es geht mit Ari, um im Falle des Falles nicht hilflos einem Scion gegenüber zustehen, und Claire ist mehr um Jason, mit seiner übertriebenen Sicherheit Claire gegenüber und des immer größer werdenden Abscheu bei Helen, beschäftigt. Sie merkt zwar, dass es Helen nicht gut geht, kümmert sich aber dann doch lieber um Jason. Dieser wurde mir in diesem Teil immer unsymphatischer, wo er mir doch im ersten Teil so toll vorkam.
Was mich jetzt im Nachhinein stört ist, dass eigentlich das Ende schon im Klappentext vorweg genommen wird und man denken könnte, dass es in diesem Teil schon um den neuen Trojanischen Krieg geht. Nein! Der Auslöser für den Krieg ist erst am Ende des Buches und wird höchstwahrscheinlich dann Thema des letzten Bandes sein.
Zum Schreibstil lässt sich sagen, dass er mir sehr gefiel. Die meiste Zeit wurde aus Helens Sicht geschrieben, jedoch leider nich in der Ich-Perspektive, was mir besser gefallen hätte. Trotzdem gibt es zwischendurch auch Absätze aus der Sicht von Orion, Lucas, Daphne und Hector, die einen besseren Überblick und etwas Hintergrundwissen verschafften. Besonders diese Abschnitte zeigten die Entwicklung Helens, denn ihre Gedanken wandern während einem Gespräch, sie kann sich nicht mehr richtig konzentrien und und und. Man spürt die Sorge und Sehsucht der Anderen um Helen, die es kaum selbst mitbekommt, dass sie ohne Träume bald verrückt wird und stirbt.

Fazit:Ein würdiger Nachfolger des ersten Bandes, und wäre noch besser gewesen, wenn Lucas nicht eine Randrolle übernommen hätte.

Wertung:

Kommentare:

  1. Ui toll ich will die beiden Bände auch unbedingt noch lesen <3
    Ich kannte die Bücher bis vorhin auch nicht^^ Und nein meine Mum ist kein Buchsuchti sie liest zwar gerne aber nicht im geringsten sooo viel wie wir alle^^

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    1. Haha das ist ja genial :-DDD Also ich bin durch meine Mum auch durchs Lesen gekommen aber ihre Interessen haben sich geändert sie strickt mittlerweile lieber :-DD

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    2. Hihi ich leih mir auch ab und an mal Bücher von ihr aus :-D Auch sehr praktisch da hast du recht :)

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  2. Schöne Rezi :) nur die Schrift ist ein bisschen klein^^ Lovelybooks solltest du dir echt mal anschauen und ich freue mich auf das Interview^^ :))

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