Samstag, 2. Juni 2012

Rezension: Der geheime Zirkel - Gemmas Visionen von Libba Bray

Titel: Der geheime Zirkel - Gemmas Visionen
Originaltitel: A Great and Terible Beauty

Autor: Libba Bray
Verlag: dtv extra Verlag
Genre: Historischer Roman & Fantasy

Erscheinungsdatum: 1. Mai 2007
Seiten:st 475

Sonstiges:

2. Band: Der geheime Zirkel - Circes Rückkehr
3. Band: Der geheime Zirkel - Kartiks Schicksal
Inhaltsangabe:
England, 1895: Gemma und ihre Freundinnen besuchen ein Internat für höhere Töchter. Den strengen Regeln zum Trotz treffen sie sich nachts in einer Höhle zu spiritistischen Séancen. Dabei lesen sie in einem mysteriösen Tagenbuch, das von einem magischen Reich berichtet. Eigentlich glauben die Mädchen nicht an so einen Unsinn, aber Gemma hat in Visionen ganz Ähnliches gesehen ...

Klappentext:
Nach einer Familientragödie wird die 16-jährige Gemma auf ein Londoner Internat geschickt, um zu einer heiratsfähigen jungen Dame der viktorianischen Gesellschaft erzogen zu werden. Trotz Strenge und Intrigen lässt Gemma sich nicht nicht unterkriegen. Ein Lichtblick sind die Kunststunden bei Miss Moore, die den Mädchen auch von einem alten mysteriösen Orden erzählt, dessen Mitglieder in ein magisches Reich übertreten konnten. Gemeinsam mit Felicity, Pippa und Ann gründet Gemma einen geheimen Zirkel, ganz in der Tradtion dieses Ordens. Nachts treffen sie sich zu spiritischen Séancen und lesen in einem geheimnisvollen Tagebuch, das ebenfalls von dem magischen Reich berichtet. Und dann offenbart Gemma, dass sie selbst in Visionen bereits ganz Ähnliches gesehen hat ...

Erster Satz:
"Bitte sag nicht, dass die zu meinem Geburtstagsessen heute Abend gehört."
Kurzstatement von Freunden:
Person A: "Es war nicht der Renner, aber auch nicht schlecht." (Note 2)

Meine Meinung:
Heute Morgen (um 9:53) war ich damit fertig und ich muss sagen, ich hätte nicht gedacht, dass es so gut ist. Schon bevor die eigentliche Geschichte überhaupt beginnt, ist das Gedicht "Lady Sharlott" von Alfred Lord Tennyson als passende Einleitung verwendet, denn Lady Sharlott leidet unter dem Fluch, ihren Turm nicht zu verlassen, sonst stirbt sie. Aber durch die Liebe gelingt es ihr doch hinauszukommen. Sie stirbt aber dann trotzdem auf dem Weg zu ihrem Geliebten. Nachdem das Gedicht schon ein super Einstieg war, kam der Fall. Die Geschichte beginnt in Indien, wo Gemma sich auf einer belebten Straße mit ihrer Mutter streitet. Wie interessant. Nach einigem hin und her läuft Gemma davon und kurz darauf stirbt ihre Mutter. Als dann Gemma in das Internat abgeschoben wird, verlangt man von ihr, sich zu benehmen... um zu einer gehörsamen Frau erzogen zu werden. Dabei ist Gemma das Gegenteil, sie ist neugierig, streitet gerne, und und und. Während ihrer Ankunft war das Buch so zäh und langweilig, dass ich es erst einmal zur seite legte und ein anderes fertig las. Aber es passiert ja immer wieder, dass der Anfang eines Buches einen einödet und so beschloss ich, dass ich alle drei Bände ohne Unterbrechungen von anderen Büchern lese. Dank sei diesem Beschluss, denn ab in etwas Seite 200 würde das Buch besser und ich wollte teilweise nicht mehr aufhören zu lesen. Denn dort beginnt erst richtig die Spannung, als Gemma mit ihren neugewonnenen Freundinnen Felicity, Pippa und Ann das magische Reich betritt. Und die Spannung lässt bis zum Ende des Buches nicht mehr nach, im Gegenteil, sie nimmt sogar noch zu. Was in diesem magischen Reich passiert erzähle ich euch aber nicht, ich sage nur, es ist doppelseitig, Paradies und Hölle. Während dem Buch erfahren die Mädchen immer mehr über ihre Vorgängerinnen Sarah und Mary, die auch in das magische Reich gehen konnten, aber nach mehr Macht und Magie strebten und sich so dem Bösen anschlossen. Bald wird Gemma klar, dass sie in Gefahr ist, weil gerade sie die Macht besitzt, die das Böse will. Und so kommt es zu einem Zwiespalt der Freundinnen... Auch die Figuren sind sehr schön ausgearbeitet, jede hat ihre eigenen Charakterzüge. Gemma ist neugierig und für andere da. Felicity hat eine reiche Familie, die sich aber nicht für sie interessiert, will Macht und ist aber auch manchmal eine gute Freundin. Pippa ist ein Romantikerin und leidet unter Epilepsie, darum soll sie schnell verheiratet werden, an Mr Bumble, der älter ist als ihr Vater.Und Ann ist eine Stipendiatin, eine Waise, die, um die Wohltätigkeit der Schule zu zeigen, aufgenommen wurde. Sie ist sehr unsicher, sehr leichtgläubig und ritzt sich, um in traurigen Zeiten, zu fühlen ob sie noch etwas fühlt. Was mir etwas schnell vorkam, war die Freundschaft zwischen Felicity und Gemma, denn gleich an ihrem ersten Tag demütigt Gemma Felicity vor allen Mädchen. Daraufhin wird ihr ein Streich gespielt und kurz darauf sind sie beste Freundinnen. Der Schreibstil war angenehm und man konnte schnell in die Geschichte einsteigen. Und was mir besonders gefiel, war, dass am Ende nicht alles plötzlich passiert und man nicht mehr durchblickte, sondern es war Etappen weise wodurch meiner Meinung nach die Spannung und das Buch besser wurden.

Fazit:
Eine Mischung aus meinen Lieblingsbuchgenren, wie könnte ich soetwas nicht mögen?! Jedoch durch die anfänglichen Schwächen nicht 5 Früchtchen.

Wertung:

1 Kommentar:

  1. Das Buch steht auch noch in meinem Regal. :) Die Wertung lässt ja auf Gutes hoffen!

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