Samstag, 21. April 2012

Rezension: Nach dem Sommer von Maggie Stiefvater

Diese Rezension wurde von Leseelfe gewünscht. Es ist schon etwas her, dass ich dieses Buch gelesen habe, aber mal schauen, wie viel ich noch weiß...

Titel: Nach dem Sommer
Originaltitel: Shiver
Autor: Maggie Stiefvater
Verlag: script 5
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 15. September 2010
Seiten: 421


Sonstiges:
2. Band: Ruht das Licht
3. Band: In deine Augen

Inhaltsangabe:
Jeden Winter wartet Grace darauf, dass die Wölfe in die Wälder von Mercy Falls zurückkehren - und mit ihnen der Wolf mit den goldenen Augen. Ihr Wolf.
Ganz in der Nähe und doch unerreichbar für sie, lebt Sam ein zerrissenes Leben: In der Geborgenheit seines Wolfsrudels trotzt er Eis, Kälte und Schnee, bis die Wärme des Sommers ihn von seiner Wolfsgestalt befreit. In den wenigen kostbaren Monaten als Mensch beobachtet er Grace von fern, ohne sie jemals anzusprechen - bevor die Kälte ihn wieder in seine andere Gestalt zwingt.
Doch in diesem Jahr ist alles anders: Sam weiß, dass es sein letzter Sommer als Mensch sein wird. Es ist September, als Grace den Jungen mit dem bernsteinfarbenen Blick erkennt und sich verliebt. Doch jeder Tag, der vergeht, bringt den Winter näher - und mit ihm den endgültigen Abschied.

Klappentext:
"Für jedes bekommt man einen glücklichen Tag, wusstest du das?" Ich verstand nicht, als er die Hand öffnete und mir die zerknitterten Blätter darin zeigte. "Einen glücklichen Tag für jedes fallende Blatt, das man fängt."
Ich beobachtete, wie sich die Blätter langsam zu entfalten begannen und leicht im Wind zitterten. "Wie lange hast du gewartet?"
Wenn er sich getraut hätte, mir bei der Antwort in die Augen zu sehen, wäre es beinahe unerträglich romantisch gewesen. Stattdessen hielt er den Blick gesenkt und bohrte seine Stiefel ins Laub - so viele glückliche Tage. "Ich warte immer noch."

Erster Satz:
"Ich erinnere mich, wie ich im Schnee lag, ein kleines, warmes Bündel, das langsam kälter wurde."

Meinung von Freunden in einem Satz:
Person A: "Das Buch war nicht schlecht aber auch nicht überragend." (Note 2-3)
Person L: "Das Buch hat so viel Gefühl!" (Note 1)

Meine Meinung:
Ersteinmal, was für ein Cover!! Durch das und der Gradzahlen am Anfang jedes Kapitels, versprüht das Buch schon ohne Worte herbstlichen Flair und das ist ja nicht ganz unwichtig in diesem Buch, denn wie die Inhaltsangabe schon sagt, ist dies der letzte Herbst für Sam, denn er wird, sobald es kalt genug ist, für immer zu einem Wolf. Damals, als ich mir dieses Buch gekauft habe, gab es außer der Bis(s) Reihe noch kaum Bücher mit Werwölfen, etc. und somit war das ja eine richtige Neuheit, nicht dass ich jetzt etwas gegen diese Bücherart habe, aber es gibt jetzt kaum noch andere. Woran ich mich auch noch etwas gewöhnen musst, war der Perspektivenwechsel zwischen Gace und Sam... und ich glaube Isabel. Aber es wurde nicht schlecht eingesetzt und somit wurde die Geschichte aus zwei bis drei Blickwinkeln erzählt, so dass kaum ein Geheimnis offen blieb oder irgendeine Handlung unverstanden. Mit Grace kam ich sehr gut zurecht, denn sie lies sich nicht von irgendwelchen Trends oder so verleiten, sondern ging ihren eigenen Weg, indem sie die Wölfe beobachtete, obwohl diese sie fast getötet hatten, oder sich ihren Eltern widersetzte. Auch Sam, der Grace schon seit einigen Jahren beobachtete, sich aber nicht traute, sie anzusprechen, und der trotz seines Wolfsdaseins eine poetische Ader hat, was durch Passagen von Rilke oder Songtexten sehr stark verdeutlicht wird, war mir überaus sympathisch. Recht am Anfang wird der Bruder von Isabel in einen Werwolf verwandelt, jedoch weiß das zuerst niemand außer Sam, bis er es auf Grace' Drängen ihr verrät... und so weiter. Als dann aber der Winter naht, brauchen die Jugendlichen einen Ausweg oder sie verlieren Sam und Isabel's Bruder. Dieser Schluss, in dem Isabel und Grace versuchen Sam zurückzuverwandeln, hat mir persönlich nicht sehr gut gefallen, da es alles Knall auf Fall passierte und man der Handlung nicht mehr richtig folgen konnt. Was den Schreibstil angeht, muss ich sagen, dass er recht flüssig geschrieben ist, wobei die vielen kurzen Sätze, Parataxen würde mein Deutschlehrer jetzt sagen, machten das Buch etwas abgehackt.

Fazit:
Ein Buch, das wirklich lesenswert ist, und in das man für kurze Zeit gerne abtaucht.

Wertung:

Kommentare:

  1. Dein Bewertungssystem ist ja mal richtig genial :D

    Ich bin gerade auf deinen Blog gestoßen und habe ein bisschen auf deinem Blog gestöbert und mich dazu entschlossen, regelmäßiger Leser zu werden.
    Ich würde mich sehr freuen, wenn du meinen Blog besuchen würdest und und ihn, wenn er dir gefällt, regelmäßig lesen würdest.

    Hier der Link zu meinem Blog:
    http://rozasleselieblinge.blogspot.com/


    Liebe Grüße
    Chrisy

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  2. Ich fand das Buch gut. Und ich finde, dass mit der Idee 2 andere Meinungen zu posten. Ich würde so etwas auch machen wollen, jedoch habe ich keine Freunde, die die gleichen Bücher lesen wie ich. Sie sind mehr so Fantasyleser. Aber so Hardcorefantasy... naja egal... viel Spaß mit dem Dürrenmatt. Ich musste "Der Richter und sein Henker" lesen, ich hatte nur Spaß, weil ich es bei einer Autofahrt mit Freunden vorgelesen habe und es verdammt viel Spaß gemacht habe...
    liebe Grüße
    Christine

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  3. Ich fand das Buch deutlich besser als du, es ist mein absolutes allerallerliebstes Lieblinbgsbuch <3 :D Aber das ist ja immer Geschmackssache ;)

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  4. Warum solltest du mich nicht Leseelfe nennen dürfen? Ich nenn mich ja schließlich so auf Blogger ;)

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  5. das buch ist super ich bin aber noch nicht beim 2 band angelangt hoffe er wird auch so gut
    aber meiner meinung nach müsste man eigentlich keinen 2 band raus bringen
    lg

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    1. naja... den zweiten fand ich sogar noch besser :D

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