Montag, 9. April 2012

Rezension: Im Haus des Zauberers von Mary Hooper

Titel: Im Haus des Zauberers
Originaltitel: At the House of the Magician
Autor: Mary Hooper
Verlag: Berlin Verlag/Bloomsbury
Genre: Historischer Roman
Erscheinungsdatum: 8. März 2008
Seiten: 256

Sonstiges:
2. Band: In königlichem Auftrag
3. Band: Teuflische Maskerade

Klappentext:
England gegen Ende des 16. Jahrhunderts. Die junge Lucy träumt davon, ihr Heimatdorf zu verlassen und eine Anstellung als Dienstmädchen  zu finden. Am liebsten in einem reichen Haus, das so nah wie möglich bei der von ihr angebeteten Königin Elisabeth ist. Per Zufall gerät sie in das Haus von Dr. Dee, seines Zeichens Zauberer und persönlichen magischen Berater der Königin. Fasziniert beobachtet Lucy die geheimnisvollen Experimente und Zeremonien, die Dr. Dee mit seinem Kollegen Mr Kelly durchführen. Bis sie einem schrecklichem Geheimnis auf die Spur kommt, das die Königin in höchste Gefahr bringt...

Erster Satz:
"Ich suchte mir ein hübsches Fleckchen am Rand der Dorfwiese, dicht vor der Weißdornhecke, zum Verkauf meiner Waren."
Meine Meinung:
Ich habe vorher schon viel Gutes über die Bücher von Mary Hooper gehört und hatte dadurch sehr große Ansprüche an dieses Buch... und ich wurde nicht enttäuscht. Ich konnte mich sehr schnell mit Lucy anfreunden, denn sie ist mir sehr ähnlich, sie ist neugierig, einigermaßen schlau, mitfühlend und liebt Kinder, nur lebe ich nicht im 16. Jahrhundert. Als sie wie jedes Jahr  heimlich Lavendelsträuße auf dem großen Markt verkauft, erwischt sie ihr habgieriger Vater und sie muss vor ihm flüchten und so auch ihre Mutter, die schon sehr geschunden durch den Vater ist, zurücklassen. Dass sie trotzdem nicht ihre Familie aus ihrem neuen Leben entfernt und ihre Eltern sogar vor dem Zuchthaus rettet, zeigt wie mitfühlend sie sogar gegenüber ihres trinkendem und misshandelndem Vater ist. Da Lucy wie erwähnt sehr neugierig ist und Königin Elisabeth verehrt wie niemanden anderen, kann sie es sich nicht verkneifen herumzuschnüffeln und wird dabei von dem total süßen Narren der Königin namens Tomas ertappt. Aber ich verrate schon wieder zu viel...
Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen, mit einigen älteren Worten, die aber, falls man sie nicht verstand, im Anhang erklärt wurde, genauso wie die Personenzusammhänge im wirklich Leben, wodurch man nochmals die enorme Recherchearbeit erkennen kann.
Fazit:
Dieses Buch ist einfach nur fabelhaft und ich bin schon gespannt auf die anderen beiden Bände.

Wertung:

1 Kommentar:

  1. Ach du liebe Güte, warum habe ich noch nie von dem Buch gehört? Das klingt wirklich fantastisch. Wandert deinetwegen direkt mal auf die Wunschliste ;)

    Alles Liebe

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