Montag, 30. April 2012

Rezension: Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele von Suzanne Collins

Titel: Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele
Originaltitel: The Hunger Games
Autor: Suzanne Collins
Verlag: Oettinger Verlag
Genre: Dystopie
Erscheinungsdatum: 17. Juli 2009
Seiten: 415


Sonstiges:
2. Band: Die Tribute von Panem - Gefährliche Liebe
3. Band: Die Tribute von Panem - Flammender Zorn
Tödliche Spiele wurde verfilmt
Inhaltsangabe:
Mögen die Spiele beginnen!
Als Katniss erfährt, dass das Los auf ihre kleine Schwester Prim gefallen ist, zögert sie keinen Moment. Um Prim zu schützen, meldet sie sich an ihrer Stelle für die alljährlich stattfindenden Spiele von Panem - in dem sicheren Wissen, damit ihr eigenes Todesurteil unterschrieben zu haben. Denn von den 24 Kanditaten darf nur ein einziger überleben. Zusammen mit Peeta, einem Jungen aus ihrem Distrikt, wird Katniss in die Arena geschickt, um sich dem Kampf zu stellen. Beiden ist klar, dass sie sich früher oder später als Feinde gegenüberstehen werden. Doch dann rettet Peeta Katniss das Leben ...
Klappentext:
Nordamerika existiert nicht mehr. Kriege und Naturkatastrophen haben das Land zerstört. Aus seinen Trümmern ist Panem entstanden, das sich in zwölf Distrikte teilt und von einer unerbitterlichen Regierung geführt wird. Alljährlich finden dort besondere Spiele statt - eine Art Wettstreit, der über das Fernsehen im ganzen Land ausgestrahlt wird und für den jeder Destrikt zwei Jugendliche zu stellen hat. Die Regeln sind einfach und grausam: Es darf nur einen Überlebenden geben. Als ihre kleine Schwester ausgelost wird, meldet sich die sechszehnjährige Katniss, ohne zu zögern, an ihrer Stelle, und an der Seite des gleichaltrigen Peeta nimmt sie den Kampf ums Überleben auf. Sie beide wissen, dass es nur einen Sieger geben kann. Allerdings scheint das Peeta nicht zu kümmern, denn er rettet Katniss das Leben. Vielleicht sind seine Gefühle ihr gegenüber doch nicht nur gespielt, um das Publikumvor den Bildschirmen für sich einzunehmen. Katniss weiß nicht mehr, was sie glauben darf - und vor allem nicht, was sie selbst empfindet ...

Erster Satz:
"Als ich aufwache, ist die andere Seite des Bettes kalt."

Meine Meinung:
Ich war mir anfangs noch nicht sicher, ob ich das Buch wirklich lesen soll, aber nachdem der Film jetzt gerade im Kino läuft, dachte ich mir: "Na dann muss das Buch doch einfach super sein!!" Tja, super toll fand ich es nicht, es war in Ordnung, aber nichts, was ich unbedingt nocheinmal lesen müsste... Dies lag vor allem daran, dass die anhaltende Spannung so angepriesen wurde. Naja, meiner Meinung nach, fehlte sie mir sehr. Der Anfang war etwas trübsinnig, als dann die Ernte war, wusste ich ja schon was passiert, fand es aber eigentlich gut gemacht. Doch als sie dann in der Arena waren, fehlten mir eindeutig die Gefühle von Katniss, denn sie trauert schon um Rue, hat Angst vor Cato, usw. Aber es war mir zu wenig tiefgründig. Trotzdem konnte ich mich sehr schnell mit Katniss, Peeta, Gale, Rue, Cinna und Prim anfreunden. Vor allem Rue hatte es mir angetan!! Als sie starb musste ich mir einige Tränen aus dem Gesicht wischen, genauso als sich Peeta und Katniss am Schluss gegenüberstanden und sich gegenseitig hätten umbringen sollen. Auch konnte ich mit dem System von Panem nicht anfreunden, denn es ist eigentlich das Mittelalter mit einigen elektronischen Erweiterungen, außer in Kapitol, wo alles nur noch elektrisch funktioniert. Was mir aber gut gefallen hat, waren die wunderbaren Beschreibungen der Pflanzen, der Kleider oder einfach nur der anderen Tribute. Der Schreibstil war wirklich toll und einfach, so konnte man nach einer Unterbrechung schnell wieder ins Geschehen eintreten und wurde auch schnell Teil der Geschichte.

Fazit:
Nach diesem ganzen Hype um das Buch, bin ich schon etwas enttäuscht davon.

Wertung:




Kommentare:

  1. Tut mir leid, dass es dir nicht gefallen hat.. ich meine du hast es im Hype gelesen... und dann ist es oft den Erwartungen nicht gewachsen... und ja ich fand es trotzdem sehr gut. Ich finde es jedoch wenn man es sich überlegt jedoch tiefgründig... jetzt nicht im Buch als solches aber wenn man sich überlegt ob unser/e Regierung oder Land ähnlichkeiten aufweisen kann oder ob wir auch uns am Leid anderer sonnen.
    Liebe Grüße
    Christine

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  2. Ich mochte Panem auch gar nicht ;( Du bist also nicht die Einzige. Ich hab es vor jahren gelesen und fand es grauenhaft! -_-

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  3. Die Rezension ist ja mal hart :D
    Aber ich kann dich schon verstehen, aber wenn Hype gemacht wird trifft man falche Erwartungen sowie ich bei Mercy :D
    Trotzallem hab ich deine Rezension gerne gelesen und mich hat gejuckt was du zu sagen hast :) Wobei ich den Klappentext übersprungen habe.
    Rue lag mir auch besonders am herzen, iwie :) Aber ich muss sagen ich hab sie mir anders vorgestellt als sie im Film ist.. ansonsten kann ich dir mit dem Schreibstil und den Charakteren zustimmen :) :-*

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    1. Ich glaub langsam auch, dass es am Hype lag...
      Ich ♥ Rue :)
      Hoffentlich kann ich den Film bald im Kino sehen, denn ganz hab ich ihm noch nicht aufgegeben :)

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    2. Der Film hat mir persönlich gar nicht gefallen. Das Buch ist 1000 Mal besser :) aber wenn du davon auch nicht begeistert bist..

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  4. Harte Worte, ich werde es mir höchstwahrscheinlich trotzdem kaufen und lesen, bin einfach viel zu neugierig wie es weitergeht :)
    Werde aber noch warten bis es im Taschenbuchformat rauskommt, ist etwas billiger :)


    Liebste Grüße
    Ina :*

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