Montag, 9. April 2012

Rezension: Der Joker von Markus Zusak


Titel: Der Joker
Autor: Markus Zusak
Verlag: cbj / cbt
Originaltitel: The Messenger
Genre: Tragikkomödie
Erscheinungsdatum: 28. August 2006
Seiten: 444

Inhaltsangabe:
Kurz bevor ich in den Bankraub geraten bin, habe ich Bilanz über mein Leben gezogen. Ein Taxifahrer, der schwindelt, was sein Alter angeht. (Eigentlich muss man zwanzig sein, um Taxi fahren zu dürfen.)
Keine Ausbildung.
Keine Freundin.
Nur eine schäbige Hütte und ein sabbernder Hund namens Türsteher.
Ed Kennedys eintöniges, richtungsloses Dasein ändert sich schlagartig, als er eines Tages einen Banküberfall verhindert und ein Ass im Briefkasten findet - die erste von vier Spielkarten, die seinem Leben eine höchst denkwürdige Wendung geben.
Erster Satz:
"Der Bankräuber ist ein totaler Versager."

Meine Meinung über das Buch:
Am Anfang war die Geschichte etwas langweilig, obwohl viele lustige Passagen, wie der erste Satz zeigt, vorkamen. Aber als Ed, der Protagonist, anfängt, sich ernsthaft auf die Asse konzentriert und den Leuten hinter den Hinweisen auf der Karte versucht zu helfen, wird die Geschichte besser und ich musst einigen Male lächeln. Vor allem aber war es mal wieder eine Abwechslung von den ganzen weiblichen Protagonistinnen, nichts gegen sie aber es geht momentan sehr viel um Mädchen/Frauen in den Büchern, und man konnte es alles auch einmal aus der Sicht von einem Jungen/Mann sehen. Was mir auch gefiehl, war, dass Ed eigentlich ein Niemand ist, denn wie man schon an der Inhaltsangabe sieht, hat er keine Ausbilung wohnt in einer schäbigen Hütte im schäbigen Teil der Stadt... trotzdem lässt er sich durch diese Karten aufrichten zu Jemanden und sagt nicht so etwas wie:"Mir hört sowieso niemand zu." Das Buch lies sich auch sehr gut und schnell lesen, da das Buch aus der Ich-Perspektive geschrieben ist und Ed auch teils zum Leser selbst spricht. Ich hab mich sehr schnell mit den meisten Personen angefreundet, vor allem mit dem stinkenden Hund "Türsteher", da dieser völlig desinteressiert bei Ed wohnt und eigentlich nur ans Essen denkt. Markus Zusak hat die Beziehung zwischen dem Türsteher und Ed so toll und gleichzeitig lustig zum Ausdruck gebracht, indem er sie miteinander sprechen lies und der Hund ja eigentlich immer nur Ed verarscht oder nach Kaffee verlangt, dass ich die beiden sofort in mein Herz schloss und während all ihrer Gespräche lächeln musste.

Fazit:
Trotz all diesem Lob, finde ich, dass dies ein Buch für zwischendurch ist und nicht etwa eins, wie zum Beispiel... Seelen. Alles in allem kann man sagen, dass es kein anspruchsvolles Buch ist.

Wertung:

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