Dienstag, 27. März 2012

Rezension: Die Teeprinzessin von Hilke Rosenboom

Titel: Die Teeprinzessin
Autor: Hilke Rosenboom
Verlag: cbj
Genre: Historische Romane
Erscheinungsdatum: 24. September 2007
Seiten: 445

Inhaltsangabe:
Mister Tiliri lächelt fein. "Die ganze Stadt weiß, dass hier seit heute Morgen eine junge Dame auf ihren Koffern sitzt. Es gehört nur nicht zu unseren Gepflogenheiten, uns in die Dinge anderer Leute einzumischen. Wer also sind Sie?" Der Gehilfe hatte aufgehört, die Kurbel zu drehen. Der Deckenventilator kam mit einem letzten Aufschrei zum Stillstand. Der Wind in diesem Raum war eingeschlafen. Vielleicht dreht sich nicht einmal mehr die Welt.
"Ich bin Teehändlerin", sagte Betty mit fester Stimme. "Ich bin auf dem Wg nach Darjeeling."
1859, zur Zeit der Opiumkriege: In der Verkleidung eines Jungen tritt die 15-jährige Betty Henningson eine Handelsfahrt nach China an, um eine Teelieferung entgegenzunehmen. Als entdeckt wird, dass sie ein Mädchen ist, muss sie in Kalkutta von Bord gehen. Betty beschließt, sich nach Darjeeling durchzuschlagen - und trifft dort unverhofft ihre große Liebe, John Francis Jocelyn, wieder. Welche Pläne aber verfolgt der junge Teehändler wirklich?

Klappentext:
In ihrer Heimat Emden in Ungnade gefallen und als Dienstmädchen in Hammburg zu Unrecht des Diebstahls bezichtigt, fasst die 15-jährige Betty Henningson im Winter 1859 einen kühnen Plan: Anstelle ihres Kindheitsfreunds Anton schifft sie sich Richtung China ein, um dort Tee zu erwerben.
Als sie in Kalkutta von Bord gejagt wird, nimmt der Zauber Asiens sie sofort gefangen. In Darjeeling trifft sie ihre große Liebe, den jungen Teehändler John Francis Jocelyn, wieder. Bettys Glück scheint perfekt. Doch dann ertappt sie Jocelyn mit einem anderen Mädchen. Sie flieht mit zwanzig Kisten Tee im Gepäck - und gerät in die Fänge der chinesischen Teemafia ...

Anfangsgedicht:
Reisen ist besonders schön,
wenn man nicht weiß, wohin es geht.
Aber am allerschönsten ist es,
wenn man nicht mehr weiß,
woher man kommt.
LAO TSE                                                               

Erster Satz:
"Ping, ping, ping, ping. Das Klopfen der Silberhämmer klingelte in ihren Ohren, noch bevor sie die Augen aufgeschlagen hatte."

Was mir nicht gefallen hat:
Das Buch war fast immer recht zäh geschrieben, wodurch mir auch teils die Lust weiterzulesen vergangen ist, diese Zähheit wurde vorallem durch die ständgen Schifffahrten, in denen sie dauernd über die schlechten Verhältnisse (kein Tee,...), hervorgerufen. Auch konnte ich John Francis Jocelyn manchmal nicht ausstehen, denn er wirkte manchmal so als ob er über Betty "herrschen" würde. Außerdem hab ich am eigentlich erklärenden Ende überhaupt nicht mehr durchgeblickt.

Was mir gefallen hat:
Betty ist ein Mädchen, mit dem ich mich sehr schnell anfreunden konnte, denn sie hat einen enormen Stolz und Durchhaltenvermögen, trotzdem lässt sie sich dazu herab, als Hausmädchen zu arbeiten. Zudem zeigt der Roman die damaligen Verhältnisse zwischen Männer und Frauen und auch zwischen den verschiedenen Ständen.

Fazit:
Da ich momentan auf dem Historietrip bin, hat mir das Buch natürlich gefallen, aber da ich schon so viel gute Kritik darüber gehört habe, habe ich natürlich auch mehr erwartet.

Wertung:

Kommentare:

  1. Also, dass es manchmal zäh geschrieben ist.. da kann ich dir zustimmen, wenn du noch fragen hast beantworte ich sie dir gerne... oh und noch wegen dem Märchenerzähler... nein wusste ich nicht.. also ich hab sowas noch nie gehört oder erlebt... nur dass die Verkaufer noch mal darauf hingewiesen haben, dass es evt. zu extrem ist

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    1. tja passiert :)
      Äh.. fragen? hm.. momentan nicht aber danke

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