Samstag, 3. März 2012

Rezension: Damals war es Friedrich von Hans Peter Richter


Titel: Damals war es Friedich
Autor: Hans Peter Richter
Verlag: dtv
Genre: Historischer Roman
Erscheinungsjahr: 1961
Seiten: 159
Inhaltsangabe:
Zwei Jungen wachsen im selben Haus auf und gehen in die selbe Schulklasse. Jeder wird als einziges Kind von verständnis- und liebevollen Eltern erzogen. Selbstverständlich werden sie Freunde und jeder ist in der Familie des anderen daheim. Doch Friedrich Schneider ist Jude und allmählich wirft der Nationalsozialismus seine Schatten über ihn. Friedrichs Freund, der zwar bis zuletzt an Fiedrich hängt, kann ihm imme weniger zur Seite stehen, da er selbst dem Zwang seiner Zeit ausgeliefert ist. Langsam gleitet die Geschichte aus der heilen Kinderwelt in ein unfassbares Dunkel.
Einleitungsgedicht:
Damals waren es die Juden...
Heute sind es dort die Schwarzen,
hier die Studenten...
Morgen werden es vielleicht die Weißen,
                                                                    die Christen oder Beamten sein...
Erster Satz:
"Irgendwer hatte ihn Polykarp getauft."

Was mir nicht gefallen hat:
Ich habe dieses Buch in der 6. Klasse, mit 11-12 Jahren, mit der Schule gelesen. Da wir in Geschichte gerademal bei den Alten Ägyptern waren, konnte ich diese ganzen Handlungsstränge nicht wirklich verstehen. Aber eigentlich ist das dann Kritik am Lehrer und nicht am Buch. Ich kann mich erinnern, dass ich an manchen Stellen fast geweint hätte, obwohl ich das ganze Hintergrundwissen, dass ich jetzt habe, nicht hatte.

Was mir gefallen hat:
Ich interessiere mich sehr für Geschichte und natürlich auch für Deutsche Geschichte, auch wenn sie nicht immer schön war, aber welche war das schon. Niemand ist perfekt. Vor allem der Zweite Weltkrieg hat es mir angetan. Und anhand von diesem Buch kann man die ganze Holocaust (Judenverfolgung) Geschichte selbst miterleben, obwohl ich froh bin nicht in dieser Zeit gelebt zu haben. Dass "Friedrich" eigentlich ein Beispiel für fast alle Juden war, hab ich erst kapiert, als wir den Holocaust dann endlich in Geschichte heuer durchnahmen. Der Protaginist ist nicht Friedrich, sondern sein Freund und Nicht-Jude. Seine Handlungen haben mich zum Teil sehr erschüttert, zum Beispiel als er in/nach der sogenannten "Reichskristallnacht" (Judepogrom) aus Spaß ein jüdisches Studentenheim mit anderen Leuten zerstört hat. Aber er war auch irgendwie bewundernswert, denn er hat sich auch manchmal vor anderen Leuten für seinen Freund eingesetzt. Aber ich will nicht zu viel verraten...

Fazit:
Mir hat dieses Buch sehr gefallen, obwohl man das ja eigentlich nicht sagen sollte, denn es beruht schließlich auf einer schrecklichen Zeit, aber trotzdem, dieses Buch hat so viel Potential, dass es fast den ganzen Geschichtsunterricht über den Holocaust ersetzen könnte.
Wertung:

Kommentare:

  1. Ich hab das Buch in der 7. gelesen. Ich fand, dass Buch ziemlich hart. Unsere Deutschlehrerin hat uns aber alles was wir zum Hintergrundwissen brauchten erklärt. Ich mag Geschichte auch voll gern ;)
    lg Christine

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  2. Das habe ich auch gelesen :) In der... Ich glaub ich war in der 8. ... Zweiter Weltkrieg war glaube ich in der 8. ... Verdammt, da sieht man was passiert, wenn man sein Lieblingsfach 3 jahre lang nicht mehr hat ^^

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