Dienstag, 28. Februar 2012

Rezension: Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubärs von Walter Moers

Titel: Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär
Autor: Walter Moers
Verlag: Goldmann
Genre: Jugendfantasy (eher für Kinder ab 11 Jahren)
Erscheinungsdatum: 28. April 2006
Seitenzahl: 703

Inhaltsangabe:
Die halben Lebenserinnerungen eines Seebärs - ein Universum für sich! Käpt'n Blaubär entführt die Leser in eine Welt der Phantasie: auf den Kontinent Zamonien, wo Intelligenz eine übertragbare Krankheit ist und all jene Wesen hausen, die aus unserem täglichen Leben verbannt sind. Eine aufregende Reise durch ein märchenhaftes Reich, in dem alles mögglich ist - nur nicht die Langeweile!

Klappentext:
Ein Blaubär, wie man ihn noch nicht gesehen hat, entführt die Leser in eine Welt, in der Phantasie und Humor auf abenteuerliche Weise außer Kontrolle geraten sind: den Kontinent Zamonien, wo die Intelligenz eine übertragbare Krankheit ist und die Sandstürme viereckig sind, wo hinter jeder Idylle eine tödliche Gefahr lauert und all jene Wesen hausen, die aus unserem alltäglichen Leben verbannt sind. Er begegnet Zwergpiraten, Klabautergeistern, Tratschwellen, der Berghutze Fredda oder Stollentrollen, durchstreift Zamonien von den stets seinem Motto >>Das Leben ist zu kostbar, um es dem Schicksal zu überlassen<<. In 13 1/2 Lebensabschnitten kämpft sich der unerschrockene Held durch dieses märchenhafte Reich, in dem alles möglich ist - nur nicht die Langeweile.

Erster Satz:
"Ein Blaubär hat 27 Leben."
Was mir nicht gefallen hat:
Ab etwa der Hälfte des Buches wurde es sehr zäh, natürlich kamen zwischendurch einige lustige Phrasen aber die langweiligen haben eindeutig überwogen. Vielleicht lag es auch daran, dass ich Käpt'n Blaubär nie so richtig leiden konnte. Ich könnte man sich fragen, warum ich es dann gelesen habe. Das ist einfach, einer aus meiner Klasse hat den lustigsten Ausschnitt daraus vorgelesen und meinte, dass es noch mehr solcher Stellen gäbe. Aber dem war nicht so.
Was mir gefallen hat:
Ich finde, dass Käpt'n Blaubär eine lustige und übertriebene Art hat mit der er erzählt, so spricht er manchmal mit sich selbst aber auch mit dem Leser. Wie man ihn auch in seinen Fernsehsendungen kennt, übertreibt er auch in diesen Geschichten maßlos und stellt sich immer wieder als unfehlbaren Helden dar. Auch mochte ich die vielen, erklärenden Einträge aus dem "Lexikon der erklärungsbedürftigen Wunder, Daseinsformen und Phänomene Zamoniens und Umgebung" von Prof. Dr. Abdul Nachtigaller, in dem die neuauftretenden Wesen erklärt werden. Auch die Namen dieser Wesen waren einfach köstlich, ein paar Beispiele wären: Tratschwellen, wie der Name schon sagt sind es Wellen, die dauernd reden, oder auch Tyrannowalfisch Rex, der angeblich sowohl vom Mörderwal als auch dem Tyrannosaurus Rex abstammt. :)

Fazit:
Alles in allem finde ich, dass dieses Buch eher für jüngere Kinder ab 10 Jahren geeignet ist, aber diese Kinder sollten ein gutes Durchhaltevermögen haben sonst wird dieses Buch schnell etwas zu zäh. Trotzdem fand ich es sehr lustig und fantasievoll.

Wertung:

Kommentare:

  1. Schöne Rezi, aber die Einträge des Lexikons gingen mir gewaltig auf den Senkel -.-

    LG

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    1. Danke :)
      hm.. die Einträge waren eigentlich ganz lustig, außer wenn sie dann zuu lang wurden...

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